Dr. Matthias Christandl

  • geb. am 07. Juni 1978 in Mainz
  • Schüler am SGG von 1988 bis 1997
  • 1997: Abitur am Stefan-George-Gymnasium

 

Beruflicher Werdegang:

  • Studium der Physik an der ETH Zürich und KTH Stockholm (ERASMUS Austausch)
  • 2002  Diplom in theoretischer Physik, ETH Zürich
  • 2006 Promotion zum Thema Quantenkryptographie an der Universität Cambridge, Großbritannien
  • 2006-2008 Research Fellow am Magdalene College, Universität Cambridge
  • 2008-2010 Juniorprofessor für Theoretische und Mathematische Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2010 - 2014 Professur am Institut für Theoretische Physik der ETH Zürich
  • seit April 2014: Professur an der Universität von Kopenhagen

 

Matthias Christiandl unterrichtet seit dem Jahr 2008 theoretische Physik mit dem Schwerpunkt Quantenphysik. Seine Forschungsinteressen erstrecken sich von theoretischen Aspekten der Verarbeitung von Information in quantenmechanischen Systemen (z.B. atomaren Systemen) bis hin zur Implementierung von sicherer Verschlüsselung mit Hilfe von einzelnen Lichtteilchen (Photonen). Die Verschlüsselung von Daten, deren Sicherheit auf quantenmechanischen Prinzipien wie dem Heisenbergschen Unschärfeprinzip beruht, nennt man Quantenkryptographie. Die Quantenkryptographie ist ein junges und sehr aktives Forschungsgebiet, welches verspricht, in der nahen Zukunft ein höheres Maß an Sicherheit in unserer täglichen elektronischen Kommunikation (z.B. im Internet) zu garantieren. An der ETH Zürich leitete er im Rahmen einer Förderungsprofessur des Schweizerischen Nationalfonds eine Arbeitsgruppe zum Thema Quantenkryptographie. Zusammen mit seiner Frau Henriette, welche aus Dänemark stammt, lebt er momentan in Kopenhagen.

 

Auszeichnungen:

  • Dissertationspreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
  • Hamilton-Preis der Universität Cambridge
  • 2013: ERC Starting Grant

 

Nähere Angaben finden Sie unter:

www.itp.phys.ethz.ch/people/christandl/index

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