Harald Stamm

  • geb. 1938 in Frankfurt a. Main
  • aufgewachsen in Bingen am Rhein
  • Schüler am SGG von 1949 bis 1958
  • 1958 Abitur am SGG
  • Studium Geographie, Biologie und Sport an der Uni Mainz

 

Beruflicher Werdegang:

  • Referendariat am SGG Bingen
  • Assessor in Hermeskeil
  • Studienrat in Bingen am Stefan-George-Gymnasium bis 1968
  • Privates Gesangs­studium bei Franz Fehringer
  • 1967 beim Internationalen Schubert Wettbewerb in Wien
  • 1968 Preisträger beim VDMK-­Wettbewerb in Berlin
  • 1968 Debüt am Musiktheater Gelsenkirchen
  • 1970 - 72 Staatstheater Kassel
  • 1972 - 74 Opernhaus Köln
  • seit 1973 bis heute festes Ensemble-Mitglied an der Hamburgischen Staatsoper - Gastverträge in Köln noch bis 1991 und an der Deutschen Oper Berlin seit 1976.
  • Gastspiele führten den Bassisten an viele deutsche und ausländische Bühnen wie: München, Staatsoper Berlin, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf Stuttgart,  Staatsoper Wien (Sarastro), Zürich (Zaccharia, König Marke, Sarastro), Kopenhagen (Gurnemanz, Philipp), Brüssel (Gurnemanz, Enrico, Pogner), Covent-Garden London (Raimondo, Orest), Tokyo (König Heinrich, Landgraf, König Marke, Sparafucile), Buenos Aires (Daland), Madrid (Enrico), Barcelona (Landgraf, König Marke, Inquisitore), Lissabon (Rocco, König Heinrich), Pretoria (Sarastro), Hongkong (Minister in Fidelio) usw.
  • Festspiele: Salzburg, Bregenz, Luzern, Verona, Savonlinna, München, Maggio Musicale Fiorentino (Gurnemanz) u.v.m.
  • Das Repertoire umfasst nahezu das gesamte deutsche und italienische Bass-Fach, aber auch den Don Giovanni und den Escamillo (Carmen).
  • Mit seiner meist gesungenen Partie, dem Sarastro in Zauberflöte debütierte Harald Stamm 1979 an der  Metropolitan Opera New York.
  • Als Oratorien- und Konzert-Sänger ist Harald Stamm auf den bedeutenden Konzertpodien ein international gefragter Gast.
  • Besondere Liebe gilt dem Lied. Neben einer Vielzahl von Rundfunkproduktionen geben 2 LPs mit Liedern von Liszt und Robert Franz, sowie Brahms, Wolf und Schubert Zeugnis von seiner Gesangskultur. Liederabende in Deutschland, Finnland, Polen, Portugal, Spanien, Belgien.
  • Schallplatten bei Deutsche Grammophon, Emi, Denon, Orfeo, Schwan, Wergo, Capricio usw.
  • 1988 wurde Harald Stamm vom Senat der Hansestadt Hamburg zum „Kammersänger" ernannt.
  • 1993 berief ihn der Senat von Berlin als Professor für Gesang an die Hochschule der Künste
  • Seinen reichen Erfahrungsschatz fasste Harald Stamm in einer Gesangslehre zusammen: „Kraftvoll entspanntes Singen", erschienen im Thiasos-Verlag, Darmstadt.
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