Erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben 2017

Mit Latein und Griechisch auf der Erfolgsspur

 

Mehrere Schüler und eine Schülerin haben im zu Ende gehenden Schuljahr das SGG bei Sprachenwettbewerben würdig vertreten. Auf Bundesebene waren Arielle Montigny (10 a) und Markus Gaskin (9a) erfolgreich: Beim Bundeswettbewerb für Fremdsprachen nahmen sie in der gemeinsamen Sparte Latein und Griechisch teil. Mehrere Stunden lösten sie Klausuraufgaben zum Hör- und Textverstehen sowie zum Übersetzen aus den alten Sprachen, aber auch in einer ihnen unbekannten Sprache. Zu den diesjährigen Wettbewerbsthemen „Rom und Griechenland“ sowie „Liebe und Leidenschaft in der Mythologie“ mussten außerdem vielfältige Aufgaben in Bild und Text bearbeitet werden. Arielle erzielte in Rheinland-Pfalz das beste Ergebnis in Griechisch und belegte damit insgesamt den 4. Platz. Markus konnte mit seiner Latein-Klausur den 7. Platz in Rheinland-Pfalz erreichen. Ihre Auszeichnungen erhielten beide bei einer Feierstunde am Lina-Hilger-Gymnasium in Bad Kreuznach am 7. Juni 2017.

 

von links: Markus Gaskin (9a), Johannes Majer (12 Ph1), Maximilian Henneberg (12 L1), Arielle Montigny (10a), Christoph Ribbe (12 L1)

 

Am Wettbewerb der Alten Sprachen in Rheinland-Pfalz nahmen aus der Jahrgangsstufe 12 Maximilian Henneberg, Johannes Majer und Christoph Ribbe zusammen mit knapp 600 Schülerinnen und Schülern aus Rheinland-Pfalz teil. Alle drei erreichten mit einer Klausur unter Abiturbedingungen die 2. Runde des „Certamen Rheno-Palatinum“, Christoph mit einer Griechisch-Klausur über Sokrates sogar den 2. Platz landesweit. In der 2. Runde hatte dann jeder eine wissenschaftliche Hausarbeit im Umfang von 25 Seiten zu verfassen: „Das Selbstverständnis des Arztes in der Antike und heute“ oder „die Scipionenprozesse“ waren zu bearbeiten. Christoph Ribbes Arbeit wurde als die beste in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet! Akribisch analysierte er die Darstellung der Prozesse durch den Historiker Livius und enthüllte die Absichten der politischen Gegner, aus Neid auf das erfolgreiche Brüderpaar deren Ruhm mit fadenscheinigen Gründen zu beschädigen. Mit der rhetorisch meisterhaften Abschiedsrede Scipios - Er entzog sich einer Verurteilung durch ein freiwilliges Exil - an seine Freunde, die Christoph ihm in den Mund legte, wäre gewiss auch Cicero höchst zufrieden gewesen! Die Jury des Wettbewerbs jedenfalls erkannte Christoph ein Preisgeld von 600 € zu und die Teilnahme an der 3. Wettbewerbsrunde, bei der die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes winkt. Doch der Ehre nicht genug: Als erfolgreichster Teilnehmer der 2. Runde durfte Christoph bei der Feier zur Ehrung aller TeilnehmerInnen im historischen Ratssaal in Koblenz am 3. Mai 2017 die Rede der Schüler halten.