Methodenarbeit

Methodenkonzept

Die Methodenkompetenz umfasst die Fähigkeiten zur Anwendung bestimmter Lern- und Arbeitsmethoden, die zum Erwerb und zur Weiterentwicklung von Fachkompetenz nötig sind. Während im Grundschulbereich die Methodenkompetenz gegenüber der Fachinhalte klar im Vordergrund stehen, findet im Bereich der Sekundarstufen durch die stärkere Gliederung des Stoffes in Unterrichtsfächer eine deutliche Hinwendung zur Erlernung von Fachkompetenzen statt. Dennoch wird Erwerb von Methodenkompetenz durch den Umgang mit Fachkompetenzen gefördert.

Um die Methodenarbeit zu betonen und zu systematisieren, gibt es am Stefan-George-Gymnasium ein fest vereinbartes, aufbauendes Methodencurriculum von der 5. Klasse bis in die Oberstufe. Die einzelnen Methoden sind Fächern zugeordnet und werden anhand festgelegter Materialien eingeübt.

In der Orientierungsstufe stehen vor allem basale Fertigkeiten wie Material- und Arbeitsplatzorganisation, Heftführung, Lerntechniken, Lesekompetenz, Kurzpräsentationen, Arbeit mit Tabellen, Experimentiermethoden etc. im Mittelpunkt.

In der Mittelstufe werden die Methoden fachspezifischer und stammen weitgehend aus den Bereichen

  1. Texte bzw. Zusammenhänge verstehen und strukturieren
  2. Arbeit mit Daten, Karten und Statistiken
  3. Argumentieren
  4. Experimentieren
  5. Recherchieren
  6. Referieren, Präsentieren und Visualisieren
  7. Computerarbeit

Am Beginn der Oberstufe werden die bisher eingeübten Methoden aus dem Bereich „Referieren und Präsentieren“ in einem Methodentag für die gesamte Jahrgangsstufe 11 unmittelbar nach den Herbstferien nochmals gebündelt und weiterentwickelt, um einen einheitlichen Kenntnisstand sicherzustellen. Die Schüler/innen erhalten einen Reader, den sie in einem „Portfolio für Berufsorientierung und Methodenkompetenz“ ablegen. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler muss auf dieser Grundlage innerhalb eines Jahres eine verpflichtende zwanzigminütige Präsentation in einem seiner Leistungsfächer halten, die anhand eines klar definierten Kriterienkatalogs fachlich und methodisch bewertet wird.

Ferner erhalten die Schüler/innen einen Methodenpass, auf dem die in der Oberstufe eingeübten fachspezifischen Methoden abgehakt werden. Für jedes Fach gibt es ein zentrales Methodenblatt, das ebenfalls in dem genannten Schülerportfolio abgelegt werden soll.

Das Ziel des Methodencurriculums ist es, eine Verbindlichkeit zu erzeugen, aber auch gegenüber den Schüler/innen sowie den Lehrer/innen eine Transparenz über methodische Schwerpunkte zu schaffen.

Die Methodenarbeit am SGG wird koordiniert durch Dr. Florian Lamke und Isabel Meinung.

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